Industriepumpen richtig auswählen – ein Leitfaden aus der Praxis
Die Auswahl einer Pumpe beginnt nie beim Katalog, sondern beim Medium. Viskosität, Feststoffanteil, Temperatur, Dichte und chemische Aggressivität grenzen das Feld der möglichen Bauarten bereits so weit ein, dass am Ende meist nur zwei bis drei Prinzipien übrig bleiben. Erst dann folgen Fördermenge, Förderhöhe und Antriebsart.
Kreiselpumpe oder Verdrängerpumpe?
Kreiselpumpen sind günstig, robust und ideal für dünnflüssige Medien bei hohem Volumenstrom. Ihre Fördermenge hängt jedoch stark vom Gegendruck ab. Verdrängerpumpen – Zahnradpumpen, Impellerpumpen, Druckluftmembranpumpen oder Exzenterschneckenpumpen – liefern nahezu druckunabhängig ein konstantes Volumen und beherrschen hohe Viskositäten. Als Faustregel gilt: oberhalb von etwa 500 mPa·s verlässt man das Feld der Kreiselpumpe.
Die häufigsten Auslegungsfehler
- NPSH übersehen: Der Saugseite wird zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt – Kavitation zerstört Laufräder binnen Wochen.
- Zu groß dimensioniert: Eine überdimensionierte Pumpe arbeitet abseits des Bestpunkts, verbraucht mehr Energie und verschleißt schneller.
- Rohrleitungsverluste unterschätzt: Bögen, Ventile und lange Schläuche kosten oft mehr Druck als die geodätische Höhe.
- Werkstoff nach Preis gewählt: Ein falscher Dichtungswerkstoff macht jede Ersparnis beim ersten Ausfall zunichte.
Nennen Sie uns Medium, Menge und Gegendruck – alles Weitere klären wir im Gespräch. Eine halbe Stunde Auslegung spart oft ein ganzes Jahr Ärger.VIPTech GmbH, Braderup
Distribution und Industrievertretung
Wir sind Flojet Distributor Deutschland, Delavan Distributor Deutschland und Versamatic Distributor Deutschland – Details zu den Programmen finden Sie bei Flojet, Delavan und Versamatic – und vertreten darüber hinaus namhafte Hersteller im Bereich Kreiselpumpen, Zahnradpumpen und Impellerpumpen. Diese Kombination erlaubt es uns, herstellerübergreifend zu empfehlen – wir verkaufen die Pumpe, die passt, nicht die, die im Regal steht.
